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hecate

Hecate

Hier sollte eigentlich ein schlauer, bedeutungsschwerer Spruch über die Weisheit des Lesens stehen, richtig?

Ich wollte lieber einen Witz reißen, aber mir fällt keiner ein. 

Vom gebrochenen Herzen eines Fangirls (und ein wenig Pathos)

Habt ihr das schon mal erlebt? Ihr lest ein Buch, oder besser, eine Reihe, denkt, sie sei abgeschlossen, Happy End, alle sind zufrieden, und dann erscheint eine Fortsetzung, nach Jahren und Jahren, und alles, alles wird zunichtegemacht?

Das Happy End hat sich erledigt, alles geht den Bach runter?

 

Gerade eben ist mir das zum zweiten Mal passiert.

 

Es ist fast schlimmer, als wenn die Lieblingsfigur stirbt. Da werden Hoffnungen zunichtegemacht, liebevolle Fantasien darüber, wie es den Charakteren nach dem Ende ergangen sein mag, werden einfach niedergemacht.

 

Ich will das nicht TT____TT

 

Das erste Mal war vor fünf Jahren. Im Nachhinein betrachtet war es eine mittelgute Fantasy-Trilogie mit einer ultimativen Mary Sue, die am Schluss mit ihrem Traumkerl zusammen und von ihm schwanger war. Ende gut, alles gut. Gelesen habe ich das vor sieben Jahren.

2009 dann eine Fortsetzungstrilogie, die 20 Jahre später spielt, und tadaaaaa, was erfährt man? Dass das Kind der beiden kurz nach der Geburt entführt wurde, der Kerl ermordet wurde, als die (ehemalige) Mary Sue mit dem zweiten schwanger war. Sie musste fliehen, bringt entkräftet das Kind zur Welt und stirbt dann. Damals war ich nur verzweifelt, heute gelingt mir bei der Erinnerung ein bitteres Lachen.

 

Heute ist es ein zweites Mal passiert.

Danke, Rainer M. Schröder! Danke für nichts!

 

Lest den fünften Band der Abby Lynn-Reihe nicht. Lasst es einfach.